Frühjahrs-Tipps zum Igelschutz:

Der Winter ist vorbei! Wir freuen uns auf unsere Gärten! Aber: Wenn Sie im Frühjahr Ihren Garten aufräumen: achten Sie darauf, keine Igelnester zu zerstören. Lassen Sie für Igel, Insekten und andere Tiere in der Nähe einer Hecke auch eine Ecke mit Laub, Reisig und altem Holz liegen.

Sorgen Sie durch kleine „Igelpforten“ (12x12cm) im Zaun dafür, dass die Igel von Ihrem Garten auch in den Nachbarsgarten wandern können. Auf einem Grundstück alleine werden sie nicht satt.

Verzichten Sie unbedingt auf Gifte im Garten (Igel kriechen auch in Köderboxen)!

Hantieren Sie mit Heckenscheren nicht in Bodennähe und blasen mit Laubbläsern nicht unter Hecken herum. Lassen Sie das Laub unter den Hecken liegen.

Decken Sie Schächte und Gruben ab und versehen Teiche mit Ausstiegshilfen für Tiere, damit sie nicht darin ertrinken. Stellen Sie besonders im Sommer kleine Wassergefäße auf und erneuern das Wasser regelmäßig.

Bevor Sie ein (Oster-)Feuer machen, schauen Sie erst vorsichtig nach, ob unter dem Holz nicht vielleicht ein Igel schläft.

Sperren Sie Igel nicht aus Versehen in Gartenhäusern und Schuppen ein. Lassen Sie deren Türen nachts immer verschlossen oder immer einen Spalt breit offen.

Übrigens müssen Mähroboter eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang ausgeschaltet werden, denn seit 2025 gilt in Hamburg zum Schutz der Igel ein Nachtfahrverbot.

(Nur) Igel, die am Tag herumlaufen, apathisch oder verletzt sind, schlimmen Durchfall haben oder im Frühjahr weniger als 300g wiegen, brauchen menschliche Hilfe. Dann wenden Sie sich an unsere Notfallnummer.

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